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OP-Masken Typ 2R: Welche Typen es noch gibt und worauf Sie achten sollten

OP Masken Typ 2R PaediProtect

Medizinische Masken werden schon lange in diversen Bereichen, zum Eigenschutz und zum Schutz anderer getragen. Dazu gehören zum Beispiel das Gesundheitswesen, wo es darum geht Infektionsrisiken zu verringern oder Handwerker, die sich davor schützen schädigende Partikel einzuatmen.

Seit Mitte 2020 gehören OP-Masken in Deutschland und vielen anderen Ländern rund um die Welt, aufgrund von COVID, fast schon zur Gesellschaftlichen Norm. Sie schützen andere und den Träger der Maske vor dem Virus und ermöglichen gleichzeitig einen halbwegs normalen Alltag.

Typen des Mund-Nasen-Schutzes

Nicht alle Masken sind gleich. Sie können sich sehr stark in ihrer Filterfähigkeit von Schadstoffen, Erregern und Viren unterscheiden.

Alltagsmasken

Vor allem Stoffmasken oder sogenannte Community-Masken wurden zu Anfang häufig getragen, da sie in vielfältigen Designs und Farben erhältlich sind. Sie werden allerdings nicht den Kategorien der Medizinprodukte oder Schutzausrüstung zugeordnet und stehen nicht gegenüber gesetzlichen Anforderungen in der Herstellung. Deshalb kann die Dichte der Stoffe und die Anzahl der Lagen dieser Masken sehr unterschiedlich sein und die Filterfähigkeit beeinflussen.

OP-Masken

OP-Masken oder Mund-Nasen-Schutz genannt, gehören zu den medizinischen Gesichtsmasken und sind typisch für Kliniken und Arztpraxen und dienen hauptsächlich dem Fremdschutz. Liegen Sie dicht an und haben einen festen Sitz, können Sie auch den Träger schützen. Erkennen kann man OP-Masken an ihrer blau oder grün gefärbten Außenseite, der weißen Innenseite und dem Faltenwurf.

Im Gegensatz zu den Alltagsmasken, gehören OP-Masken zu den medizinischen Produkten und müssen deshalb gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und besitzen mehrere Schichten, um ein gewisses Filterniveau zu garantieren. Gemessen an der Filterleistung, werden OP-Masken in die Klassen Typ 1, Typ 2 und Typ 2R unterteilt. So haben OP-Masken vom Typ 1 eine Filterleistung von 95% und bieten im Vergleich zum Typ 2 mit 98%, ein geringeres Schutzniveau.

OP-Masken Typ 2R

Neben der Filterleistung gibt es eine weitere Einstufung der OP-Masken, welche durch ein zusätzliches „R“ gekennzeichnet wird. Es beschreibt die Flüssigkeitsresistenz der OP-Maske und deklariert einen hohen Spritzwiederstand. Dementsprechend besitzen Masken vom Typ 2R eine Filterleistung von 98% und zusätzlich eine hohe Flüssigkeitsresistenz.

Achten Sie auf folgende Kennzeichnungen, um eine OP-Maske vom Typ 2R zu erkennen:

  • Sie entspricht der Norm DIN EN14683:2019+AC:2019
  • Die Maske besitzt eine CE-Kennzeichnung

Wie trägt man die OP-Masken Typ 2R richtig?

Die Maske sollte gut passen und Mund, Nase und Wangen bedecken. Damit möglichst wenig Luft an den Rändern der Maske vorbeigeatmet wird, sollten Sie außerdem möglichst eng anliegen. Möchten Sie, dass eine Maske fester sitzt, können Sie die Länge der Ohrschlaufen durch Knoten verändern.

Wie rum sollte eine OP-Maske getragen werden?

Eine gute Orientierung sind die Farben der Masken. Die blaue Seite gehört nach außen und die weiße nach Innen.

Auf die Größe achten! Nicht alle Masken passen auch Kindern

Die meisten Masken sind Einheitsgrößen und orientieren sich an der Passform für einen durchschnittlichen Erwachsenen. Daher sind sie in der Regel zu groß für Kinder. Sie liegen nicht eng genug an, rutschen vom Gesicht und bleiben nicht über der Nase. Selbst ein Knoten wird hier nicht mehr ausreichen. So können die üblichen Masken den Eigen- und -Fremdschutz nicht mehr garantieren.
Kindermasken sollten einen hohen Tragekomfort besitzen und nicht zu klein dimensioniert sein. Die Innenseite (weiß) sollte wasseraufnehmend, die Außenseite (blau) wasserabweisend sein. Bei Masken des Typs 2R sind Sie hier richtig beraten. Achten Sie unbedingt, im Vergleich zu Masken für Erwachsene, auf gekürzte Ohrbänder. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Passform gewährleistet wird und die Maske nicht vom Gesicht rutscht.

Wählen Sie die richtige Maske für Ihre Kinder! Unsere OP-Masken Typ 2R finden Sie in der passenden Größe für Kinder ab einem Alter von 7-8 Jahren. Zu den OP-Masken Typ2R für Kinder

Wie oft und wie lange Sie eine OP-Maske Typ 2R tragen können

Medizinische Gesichtsmasken wie die OP-Masken Typ 2R sollten lediglich einmal verwendet werden und gelten nicht als wiederverwendbar. Erreger und Viren sammeln sich über die Nutzungszeit in der Maske und beeinträchtigen die Wirksamkeit der Maske bei weiterer Verwendung. In der Regel sollten Sie sich an eine Nutzungsdauer von 2 bis 4 Stunden orientieren.

Es ist allerdings auch abhängig von den Tätigkeiten, die Sie über den Tag ausführen. Besteht Ihr Alltag aus hoher körperlicher Belastung ist Ihre Maske schneller durchfeuchtet und entwickelt eine Infektionsbrücke. Bei Kindern, die sich in der Schule befinden ist es wegen der geringen körperlichen Tätigkeiten in der Regel unbedenklich die Maske über einen längeren Zeitraum zu tragen.

Kann man Masken reinigen und wiederverwenden?

Das Reinigen der Masken ist nicht zu empfehlen. Beim Waschen oder Kochen einer Maske wird die Filterfunktion des Gewebes geschädigt. Die OP-Maske bietet so keinen geeigneten Schutz.