
Ab wann Wind und Wetter Creme fürs Baby?
Was du wissen solltest
Eine Wind und Wettercreme ist für Babys sinnvoll, sobald sie längere Zeit bei Kälte, Wind oder Nässe draußen sind, meist ab dem 3. Lebensmonat. Sie legt einen schützenden, fettreichen Film auf die zarte Haut und schützt sie so vor dem Austrocknen.
Ab wann ist eine Wind und Wettercreme für Babys sinnvoll?
Sobald dein Baby regelmäßig länger als 15 bis 20 Minuten bei kühlem, windigem oder nasskaltem Wetter draußen ist. Das ist meist ab dem 3. Lebensmonat der Fall, wenn die Spaziergänge länger werden.
Die Hautbarriere von Babys ist noch nicht ausgereift und reagiert empfindlich auf Kälte, Wind und Nässe. Ohne Schutz kann die Haut schnell austrocknen, spannen und rissig werden. Wann eine Wind und Wettercreme sinnvoll ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wie lange und bei welchem Wetter dein Baby draußen ist.
Wie verändert sich der Schutzbedarf der Babyhaut?
In den ersten Lebenswochen: Neugeborene sind meist nur kurz draußen. Für wenige Minuten reichen warme Kleidung und das Verdeck des Kinderwagens in der Regel aus. Eine Creme ist dann selten nötig. Erst bei längeren Ausflügen steigt der Bedarf.
Ab dem dritten Monat: Babys verbringen mehr Zeit draußen. Ihre Haut bleibt dünn und durchlässig, und der schützende Fettfilm entwickelt sich nur langsam. Kälte und trockene Luft setzen der Haut zu. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Wind und Wettercreme ein sinnvoller Schutz für unbedeckte Hautstellen.
| Aspekt | Wind und Wettercreme | Feuchtigkeitscreme |
|---|---|---|
| Hauptzweck | Bildet einen Schutzfilm gegen Kälte, Wind und Nässe. Oft mit leichtem UV-Schutz (zum Beispiel LSF 15). | Versorgt die Haut vor allem mit Feuchtigkeit, ist aber nicht speziell auf Kälte ausgelegt. |
| Textur und Wasseranteil | Reichhaltig, fettreich und wasserarm. Dadurch gut für kalte Tage geeignet. | Meist leichter und wasserbasiert. Bei Frost weniger geeignet, da das enthaltene Wasser auf der Haut abkühlt. |
| Typische Inhaltsstoffe | Pflanzenöle wie Mandelöl, Sheabutter, Panthenol. | Hyaluron, Glycerin, Wasser. |
| Anwendungszeitpunkt | Etwa 15 Minuten vor dem Rausgehen auf unbedeckte Stellen (Wangen, Nase, Hände). | Nach dem Baden oder Waschen oder bei trockener Haut, unabhängig vom Wetter. |
| Gut geeignet für | Herbst, Winter und Frühling bei windigem oder kaltem Wetter. Babys ab etwa 3 Monaten. | Tägliche Basispflege in der Wohnung. |
Warum braucht Babyhaut besonderen Schutz vor Wind und Wetter?
Die Haut von Babys ist deutlich dünner als die Haut von Erwachsenen. Sie verliert schneller Feuchtigkeit und bildet noch wenig Talg. Das macht sie anfällig für Trockenheit und kleine Risse. Außerdem bildet Babyhaut noch wenig Melanin. Deshalb ist auch im Winter ein leichter UV-Schutz sinnvoll, vor allem bei Sonne und Schnee.
Welche Inhaltsstoffe enthält die Wind und Wettercreme von PAEDIPROTECT?
Die Rezeptur der Wind und Wettercreme ist auf empfindliche Babyhaut bei Kälte abgestimmt:
- Hagebuttenkernöl pflegt die Haut und beruhigt sie.
- Nachtkerzenöl versorgt die Haut mit wertvollen Lipiden.
- Mandelöl spendet Lipide und macht die Haut geschmeidig.
- Zinkoxid bildet einen schützenden Film auf der Haut.
- Panthenol und Allantoin beruhigen die Haut.
- Bisabolol pflegt empfindliche Haut.
Zusammen pflegen diese Inhaltsstoffe die Haut bei Wind und Wetter und schützen sie vor dem Austrocknen.
Wann und wie wendest du die Wind und Wettercreme an?
Ab dem Herbst setzen sinkende Temperaturen der Haut zu, und die Heizungsluft entzieht ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Spätestens dann ist es sinnvoll, dein Baby vor jedem längeren Spaziergang einzucremen. Auch an windigen Frühlingstagen braucht die Haut Schutz. Entscheidend ist nicht die Jahreszeit, sondern das Wetter und wie lange du mit deinem Baby draußen bist.
So geht’s: Trage die Wind und Wettercreme etwa 15 Minuten vor dem Rausgehen dünn auf Wangen, Nase, Stirn, Kinn und Hände auf. Eine erbsengroße Menge reicht für ein Baby. Vermeide den direkten Kontakt mit den Augen.
Ein gutes Team: Creme und die richtige Kleidung

Kleidung bleibt der Basisschutz. Mützen halten den Kopf warm, Schals schützen Hals und Brust, Handschuhe wärmen die Hände. Die Creme ergänzt diesen Schutz für die unbedeckten Hautstellen, ersetzt ihn aber nicht.
Warum ist Feuchtigkeit auf der Haut bei Kälte ungünstig?
Feuchtigkeit auf der Haut, etwa durch Tränen, Speichel oder Schweiß, kühlt die Haut bei Kälte zusätzlich aus und kann sie schneller austrocknen lassen. Eine wasserarme Wind und Wettercreme schützt die Haut davor. Wasserbasierte Feuchtigkeitscremes sind für frostige Tage weniger geeignet.
Was zeichnet die PAEDIPROTECT Wind und Wettercreme aus?
Die PAEDIPROTECT Wind und Wettercreme verbindet Kälteschutz mit LSF 15. Sie schützt die Haut vor Nässe, Wind und UV-Strahlen. Enthalten sind Hagebuttenkern-, Nachtkerzen- und Mandelöl, dazu Panthenol und Bisabolol, die die Haut beruhigen und pflegen. Bei intensiver Sonne, zum Beispiel im Gebirge oder im Schnee, verwende zusätzlich ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
Die Wind und Wettercreme ist parfümfrei und wurde von Dermatest mit „sehr gut“ bewertet. Sie eignet sich für Babys, Kinder und Erwachsene mit empfindlicher Haut.
Welche Anwendungsfehler solltest du vermeiden?
- Zu viel Creme: Eine dünne Schicht reicht. Zu viel Creme fühlt sich schnell schwer und fettig an.
- Vergessene Stellen: Ohren, Kinn und Nacken sind oft Wind und Kälte ausgesetzt.
- Zu spätes Auftragen: Die Creme braucht etwas Zeit, um einzuziehen und ihren Schutzfilm aufzubauen.
- Unpassendes Produkt: Eine leichte, wasserbasierte Feuchtigkeitscreme ist nicht für Frost und Wind ausgelegt.
Wie pflegst du die Haut nach dem Spaziergang?
Reinige das Gesicht deines Babys nach dem Aufenthalt draußen sanft mit lauwarmem Wasser. Ein mildes Waschprodukt reicht völlig aus. Anschließend kann eine leichte Pflegecreme oder ein Pflegeöl die Haut pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen.
Was gilt bei sehr trockener und empfindlicher Haut?
Ist die Haut deines Babys sehr trocken oder empfindlich, braucht sie im Winter besonders sorgfältige Pflege. Achte auf eine fettreiche Wind und Wettercreme mit milden Ölen und ohne Parfüm. Hat dein Kind eine Hauterkrankung oder zeigen sich offene, stark gerötete oder nässende Stellen, sprich die Pflege im Winter mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt ab.
Im Beitrag erwähnt
Fazit
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch Vaseline statt einer speziellen Wind-und-Wettercreme verwenden?
Kann ich auch Vaseline statt einer speziellen Wind-und-Wettercreme verwenden?
Von reiner Vaseline (Petrolatum) ist abzuraten. Zwar bildet sie eine okklusive Barriere, sie ist jedoch sehr schwer, lässt die Haut nicht atmen und enthält keine pflegenden Inhaltsstoffe. Eine gute Wind-und-Wettercreme kombiniert den Schutzfilm (z.B. durch Zinkoxid oder pflanzliche Butter) mit pflegenden Ölen (Mandel-, Nachtkerzenöl) und beruhigenden Wirkstoffen (Panthenol). Sie schützt und pflegt gleichzeitig.
Wie oft muss ich die Wind-und-Wettercreme beim Spaziergang nachcremen?
Wie oft muss ich die Wind-und-Wettercreme beim Spaziergang nachcremen?
Bei normalen Spaziergängen von 30-60 Minuten ist ein einmaliges Auftragen vor dem Rausgehen in der Regel ausreichend. Bei sehr langen Aufenthalten im Freien (z.B. mehr als 2 Stunden), starkem Wind, Nässe (Schnee, Regen) oder wenn das Baby sich viel am Gesicht reibt, kannst du nachcremen. Wisch dafür gegebenenfalls Schmutz oder Nasensekret sanft ab und trag eine neue dünne Schicht auf.
Braucht mein Baby die Creme auch im Kinderwagen mit Regenschutz und Verdeck?
Braucht mein Baby die Creme auch im Kinderwagen mit Regenschutz und Verdeck?
Ja, auch dann! Wind kann trotz Verdeck seitlich eindringen und die Haut austrocknen. Zudem entsteht im geschützten Kinderwagen oft ein feuchtes Mikroklima durch die Atemluft, das die Haut zusätzlich belastet. Der Schutzfilm der Creme bewahrt die Haut vor diesem Wechsel aus Feuchtigkeit und kalter Luft. Vor allem Wangen und Nase, die oft nicht vollständig bedeckt sind, profitieren.




