Neurodermitis bei Babys und Kindern vorbeugen

Okt 15, 2021 | Blog | 0 comments

Babys und Kinder haben eine sehr empfindliche Haut, wodurch es immer h√§ufiger zu Hauterkrankungen und gereizter Haut kommen kann. Es ist besonders wichtig die zarte Haut zu pflegen, zu sch√ľtzen und zu versuchen diesen Hautkrankheiten vorzubeugen. In den ersten Lebensjahren k√∂nnen viele verschiedene dermatologische Krankheitsbilder auftreten. Zu den h√§ufigsten z√§hlen das Atopische Ekzem, Neurodermitis oder auch die Windeldermatitis. Neurodermitis geh√∂rt zu den h√§ufigsten chronisch-entz√ľndlichen Hautkrankheiten und etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Dabei sind fast ein Viertel (23%) der Betroffenen S√§uglinge und Kinder, bei Schulkindern sind es nur noch 8%.¬†

 

Was ist Neurodermitis?

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine genetisch bedingte Barrierest√∂rung der Haut, wodurch der S√§ureschutzmantel beansprucht wird und gleichzeitig Feuchtigkeit schneller nach au√üen gelangt. Auf der Haut sind zu wenig Oberfl√§chenlipide, also Fette, und somit k√∂nnen durch die gest√∂rte Hautbarriere schneller Fremdstoffe, Allergene und Reizstoffe eindringen. Ob die Neurodermitis ausbricht, h√§ngt von Umwelteinfl√ľssen und √§u√üeren Umst√§nden ab.

Auslöser können beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben, Seife, Nahrungsmittel, Umweltgifte, Stress, falsche oder zu geringe Hautpflege oder Hitze sein. Der Ausbruch beginnt meist im Säuglingsalter mit gelblicher Kopfkrusten (Milchschorf) und mit Ekzemen im Gesicht oder an den Ohren. Später sind meist die Ellenbeugen und Kniekehlen oder auch der Hals und die Hände betroffen.

 

 

Symptome & Trigger variieren von Kind zu Kind

Wenn sich die ersten Zeichen von Neurodermitis zeigen, f√ľhlen sich viele von euch erst einmal hilflos. Aus Verzweiflung werden meist viele Hausmittel ausprobiert oder auf Produktempfehlungen aus dem Internet zur√ľckgegriffen. Um zu verhindern, dass dadurch die Haut der Kleinen noch empfindlicher wird, hilft es zu wissen, dass ihr damit nicht alleine zu seid und euch eine kompetente (und individuelle) Beratung an eure Seite holen k√∂nnt, z.B. eine Hebamme. Bei einer stark ausgepr√§gten Form von Neurodermitis sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Auch wenn sehr viele Kinder von Neurodermitis betroffen sind, verl√§uft die Krankheit von Kind zu Kind meist unterschiedlich. Allergene, die bei dem einen zu einem Neurodermitis-Schub f√ľhren, k√∂nnen dem anderen nichts anhaben. Das Wundermittelchen der einen Familie, hilft der anderen leider gar nicht. Es kann helfen, ein Neurodermitis-Tagebuch zu f√ľhren, in dem ihr die Symptome und Trigger auflistet. Gemeinsam mit dem Arzt k√∂nnen so m√∂gliche Allergien und Unvertr√§glichkeiten ermittelt werden.

 

 

Was hilft bei Neurodermitis?

Milde Formen von Neurodermitis lassen sich oftmals gut im Alltag behandeln. Die Pflege hat vor allem drei wichtige Funktionen: Hautreizungen und Juckreiz lindern, ausgetrocknete Haut mit Feuchtigkeit versorgen und die Hautschutzbarriere sanft unterst√ľtzen. Bei der Auswahl von Pflegeprodukten f√ľr Babys solltet ihr darauf achten, dass die Hautvertr√§glichkeit dermatologisch best√§tigt ist und keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die daf√ľr bekannt sind, Allergiepotenzial zu bergen.

Unser Tipp: Die gesamte PAEDIPROTECT Pflegelinie ist dermotologisch mit “sehr gut” getestet und ist zu 100% frei von bedenklichen Inhaltsstoffen, die ein Allergiepotenzial bergen. Die Produkte sind speziell f√ľr empfindliche und zu Neurodermitis neigende Haut entwickelt.

Wichtig ist, dass Hautpflege nur ein Teil der Therapie ist. Ern√§hrung und √§u√üere Einfl√ľsse wirken sich ebenso auf den Krankheitsverlauf aus. Die Therapie sollte daher als ganzheitlich verstanden werden. Bekannte Allergene in der Nahrung, aber auch reizende Substanzen, die eine Kontaktallergie ausl√∂sen k√∂nnen, sollten vermieden werden. Es kann zum Beispiel helfen, neue Kleidung f√ľr die Kids vor dem ersten Tragen mehrmals zu waschen und auf Weichsp√ľler zu verzichten.

 

 

Windeldermatitis

Das feuchte, warme und basische Milieu in der Windel beg√ľnstigt das Wachstum von Bakterien und greift zus√§tzlich den S√§ureschutzmantel der Haut an. Um die Haut trocken und sauber zu halten, sollte die Windel regelm√§√üig alle 4 bis 6 Stunden gewechselt werden. Die optimale Reinigung des Windelbereichs erfolgt mit einem weichen, feuchten Waschlappen. Danach sollte die Haut gut getrocknet werden. Eine Wundschutzcreme kann helfen, Hautreizungen und -r√∂tungen vorzubeugen.

Unser Tipp: Die PAEDIPROTECT Wundschutzcreme sch√ľtzt gereizte und empfindliche Haut und beugt zudem Wundwerden und R√∂tungen vor.

Abgesehen vom regelm√§√üigen und h√§ufigen Wickeln, dem gr√ľndlichen Trocknen des Windelbereichs und einer guten Wundschutzcreme ist es auch ratsam, die Haut im Windelbereich h√§ufig an die frische Luft zu lassen, das Baby also jeden Tag auch mal l√§ngere Zeit ohne Windel, mit nacktem Po, rumkrabbeln und strampeln zu lassen. So kann wunden Stellen und Windeldermatitis vorgebeugt werden. Treten diese trotzdem auf, kann ein sauberes und weiches Tuch mit einem Tropfen Muttermilch helfen.

 

Ein kleiner Trost f√ľr alle, die mit ihren Kids gerade einen Neurodermitis-Schub durchmachen: Bei der Mehrheit aller Kinder in Deutschland ist die Neurodermitis im Grundschulalter wieder verschwunden. Auch wenn die Hauterkrankung das Familienleben in den akuten Phasen ziemlich belasten kann, geht Neurodermitis mit der richtigen Pflege und ein paar hilfreichen Tipps im Alltag genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen ist. Haltet durch!

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