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Mikroplastik in Hautpflege

Jul 9, 2021 | Blog | 0 Kommentare

Hand aufs Herz: Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, was in Körperpeelings als Schleifmittel eingesetzt wird, in Shampoo für bessere Kämmbarkeit oder in Cremes für ein geschmeidiges Hautgefühl sorgt? Nicht selten enthalten genau diese Produkte Mikroplastik. Auch wenn sich einige von euch schon sehr intensiv mit den Inhaltsstoffen in Hautpflege auseinandersetzen, gibt es doch viele, für die das Thema neu ist. Wir haben dieses Jahr unsere PAEDIPROTECT Meeressonnencreme mit neuer, verbesserter Rezeptur ohne Mikroplastik gelauncht. Hier lest ihr, was Mikroplastik ist, warum es so gern von Unternehmen eingesetzt wird, wie man es in Produkten erkennt und warum es sich lohnt, darauf zu verzichten.

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Mikroplastik – was ist das eigentlich?

Mikroplastik bezeichnet kleine Kunststoff-Teilchen ab einer Größe von 5mm oder geringer. Besonders in Haut- und Haarpflege werden nicht nur feste Mikroplastikpartikel, sondern auch lösliche Polymere eingesetzt. Mikroplastik wird gerne von Unternehmen als Emulgator verwendet, um den Formulierungen eine geschmeidige Konsistenz zu verleihen.

Als wir 2017 unsere Meeressonnencreme neu auf den Markt gebracht haben, mussten wir auf Mikroplastik zurückgreifen, um unseren hautschonenden, modernen UV-Filtern Wasserfestigkeit zu verleihen. Damals hätte für uns ein Verzicht auf Mikroplastik auch ein Verzicht auf Wasserfestigkeit bedeutet, die besonders beim Plantschen und Baden essentiell wichtig ist, um empfindliche Baby- und Kinderhaut vor sonnenbedingten Schäden zu schützen. Seitdem hat sich vieles geändert – aktuelle Forschung und innovative Rezepturen ermöglichen heute, auf Mikroplastik zu verzichten, ohne Kompromisse einzugehen. Mittlerweile sind sich Experten sicher, dass Mikroplastik in Hautpflege überflüssig ist und darin nichts mehr zu suchen hat. Das sehen wir bei PAEDIPROTECT genauso.

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So erkennt ihr Mikroplastik in Hautpflege

Hinweise auf Plastikzusätze könnt ihr an den folgenden Bezeichnungen der Inhaltsstoffe erkennen:

  • Acrylate Copolymer (AC)
  • Acrylate Crosspolymer (ACS)
  • Dimethiconol
  • Methicone
  • Polyamide (PA, Nylon)
  • Polyacrylate (PA)
  • Polymethylmetacrylate (PMMA)
  • Polyquaternium (PQ)
  • Polyethylene (PE)
  • Polyethyleneglycol (PEG)
  • Polyethyleneterephtalate (PET)
  • Polypropylene (PP)
  • Polypropyleneglycol (PPG)
  • Polystyrene (PS)
  • Polyurethane (PUR)
  • Siloxane

Wenn ihr es euch im hektischen Alltag mit den Kids noch einfacher machen möchtet, könnt ihr Apps wie CodeCheck nutzen, um eine schnelle Einschätzung über die Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe zu erhalten.

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PAEDIPROTECT ist 100% mikroplastikfrei

Mikroplastikartikel gelangen über verschiedenste Wege auch in die Umwelt. Am stärksten betroffen sind die Weltmeere und ihre Lebenswesen. Das aus Kosmetikprodukten stammende Mikroplastik kann in den Kläranlagen nur partiell entfernt werden. Zusätzlich werden die Meere noch von Mikropartikeln belastet, die beim Zersetzen von Kunststoffmüll entstehen. Momentan ist davon auszugehen, dass Mikroplastik nicht schädlich für die Haut ist. Der Plastikmüll hat jedoch eine verheerende Wirkung auf die Ökosysteme von Gewässern. Dort ziehen sie nämlich magnetartig giftige Stoffe an und schaden so den Meeresbewohnern, wenn die Mikroplastikpartikel über die Nahrung in den Organismus gelangen. Wenn ihr auf Hautpflege mit Mikroplastik verzichtet, tut ihr also nicht nur der Haut, sondern auch der Natur etwas Gutes!

 

Wir sind sehr stolz, dass unsere gesamte PAEDIPROTECT Linie seit diesem Jahr 100% frei von Mikroplastik ist. Das passt nicht nur zu unserem Anspruch, auf alle unnötigen Inhaltsstoffe zu verzichten, sondern auch zu unserer Überzeugung, dass wir unsere Umwelt schätzen und schützen müssen.