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So erkennen und behandeln Sie die Akne

Er genießt weltweite Berühmtheit, vor allem ist er aber gefürchtet. Oft ist er in Begleitung und ist gekommen, um zu bleiben. Den gemeinen Pickel kennen wir vor allem aus Jugendzeiten, auch Babys und Erwachsene bleiben nicht verschont. Kommen die Pickel häufig und gehen mit Entzündungen einher, spricht man von der Akne vulgaris. Gehen Sie der Hautkrankheit an den Kragen.

 

Was ist Akne?

Akne Vulgaris ist der Fachbegriff für eine der häufigsten Hautkrankheiten. Sie zeichnet sich durch Hautunreinheiten in Form von entzündlichen Pickeln, Mitessern und Pusteln aus. Vor allem Jugendliche sind während der Hormonumstellung betroffen, doch auch bei Babys und Erwachsenen kann Akne auftreten.

 

Welche Symptome hat eine Akne?

Betroffene Hautareale

Die Akne tritt am häufigsten im Gesicht auf, am liebsten auf Stirn und Kinn. Die Hauterkrankung kann jedoch auch andere Hautareale befallen. So ist bei einigen Formen der Akne auch der Rücken bis zum Gesäß, der Nacken und Hals oder das Dekolleté betroffen.

 

Erscheinungsformen

Die Hauterkrankung zeigt sich immer in Form von Hautunreinheiten. Dabei gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Das kann sich von einem klassischen Mitesser bis zu einem schmerzenden entzündlichen Knoten unter der Haut darstellen. Bei schweren Formen kommt es oftmals zu ungeliebten Pickelmalen.

Bei diesen Symptomen sollten Sie auf Ihren Arzt zugehen:

  • Entzündliche Pickel und Mitesser
  • Viele sehr kleine Pickel
  • Pusteln
  • Knoten unter der Haut
  • Narbenentstehung nach einem abgeheilten entzündlichen Pickel
  • Pickelmale

 

Welche Akneformen gibt es?

Es gibt nicht die Akne, sondern vielmehr viele verschiedene Formen und Ausprägungen. Dabei unterscheiden sich die Formen vor allem in den Symptomen und der Ursache

 

Akne Vulgaris

Die Akne Vulgaris ist die bekannteste Akneform und betrifft vor allem Kinder und Jugendliche. Auslöser ist die hormonelle Veränderung während der Pubertät. Nach ein bis zwei Jahren klingt die Hautkrankheit in der Regel von allein wieder ab. Schon freiverkäufliche Mittel aus der Apotheke können in dieser Zeit Abhilfe schaffen. Dennoch sollten Sie die Erkrankung bei Ihnen oder Ihrem Kind mit einem Arzt abklären. Bei schwereren Stufen, bei denen es häufig zu eitrigen Entzündungen und Narben kommt, ist unter Umständen ein rezeptpflichtiges Mittel ratsam.

 

Akne neonatorum

Viel weniger bekannt ist, dass auch Babys an einer Akne erkranken können. Die Neugeborenen-Akne oder auch Baby-Akne betrifft Kinder im Neugeborenenalter bis zu rund 3 Monaten. Statistisch ist jedes fünfte Baby betroffen, wobei Jungen deutlich öfter an der Hautkrankheit leiden. Meist handelt es sich um verschlossene, nicht entzündliche Pickel, die von allein wieder weg gehen. In schwereren Verläufen kann es auch zu entzündlichen Pickeln mit Eiter kommen. Suchen Sie Ihren Arzt auf, um allergische Reaktionen und andere Ursachen auszuschließen.

 

Akne infantum

Auch diese Akneform tritt bei Kindern im Säuglingsalter auf. Daher ist sie auch unter den Namen Säuglings-Akne oder Kleinkinder-Akne bekannt. Die Hauterkrankung tritt allerdings erst ab dem dritten Lebensmonat auf. Im Gegensatz zur Baby-Akne kommt es hier zu Papeln und Pusteln, die seltener durch Entzündungen zu Narben führen. Bei Auftreten der Kleinkinder-Akne ist ein Arzt um Rat zu Fragen.

Übrigens: Treten die Pickel im Gesicht und Körper im Sommer auf, kann es sich hierbei auch um Hitzepickel handeln. Babys und Kinder sind am häufigsten davon betroffen. Die Poren sind bei Kleinkindern so klein, dass der entstehende Schweiß an warmen Sommertagen nicht verdunsten kann. Es bilden sich kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Pickelchen, die schnell mit einer Akne oder einem allergischen Hautausschlag verwechselt werden.

 

Akne tarda

Erwachsene sind ebenso wie Kinder von der Hauterkrankung betroffen. Ab einem Alter von 25 Jahren spricht man von der Akne tarda oder auch Spätakne. Auslöser sind hormonelle Schwankungen, die durch die Einnahme und das Absetzen der Anti-Babypille oder der Menopause ausgelöst werden. Es sind jedoch auch andere Auslöser, wie eine übermäßige, fast schon aggressive Hautreinigung, eine ungesunde Ernährung oder ein Ungleichgewicht der Darmflora bekannt. In jedem Fall sollten Sie die Ursache für die Spätakne mit einem Arzt besprechen, um den Auslösern vorzubeugen.

 

Fungal Akne

Die Fungal Akne, auch Pilzakne genannt, wird ihrem Namen nicht gerecht. Die Symptome ähneln zwar einer Akne, tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um eine Pilzerkrankung. Unter ungünstigen Bedingungen kann sich der Hefepilz in den Hautschichten ansiedeln und dort eine Infektion auslösen. Dies zeigt sich in geröteten Hautarealen und kleinen Pickeln und Mitessern. Da Laien die Pilzerkrankung schnell mit einer Akne verwechseln können, haben wir die Fungal Akne hier mit aufgeführt.

Pickel loswerden: So gehen Sie gegen die Akne vor

1.    Ursache finden

Bevor Sie die Behandlung gegen die Akne beginnen, sollten Sie die Ursache kennen. Während es sich bei Kindern meist um eine spontane Hauterkrankung handelt, kann es bei Erwachsenen zu einer langwierigen Suche kommen. Das Problem: Die sichtbaren Symptome der Akne haben eine unsichtbare Ursache. Schon eine falsche Ernährung kann zu den ungeliebten Pickeln führen.

Die häufigsten Ursachen für Akne:

  • Ungesunde Ernährung
  • Übermäßige Hautreinigung und -pflege mit schädlichen Produkten. Setzen Sie auf Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen für sensible Haus, wie Sonnencremes, Pflegelotionen und Feuchtigkeitscremes
  • Porenverstopfung durch Make-up
  • Stress
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Hormonelle Veränderungen, in der Pubertät und Menopause oder durch die Einnahme und das Absetzen durch die Anti-Babypille

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, dieser kann der Ursache mit gezielten Fragen schnell auf den Grund kommen.

 

2.    Behandlung

Ist die Ursache für die Hautunreinheiten im Gesicht und weiteren Hautarealen gefunden, gilt es die Akne zu behandeln. Bei Babys und Kindern klingt die Hauterkrankung in der Regel spontan wieder ab. In einigen Fällen sind rezeptfreie sowie rezeptpflichtige Cremes, Salben oder Tabletten ratsam. Auch Erwachsene stellen sich die Frage: Wie werde ich die Pickel los? Ist etwa eine ungesunde Ernährung, Stress oder die falsche Pflege Schuld, sind die Auslöser zu vermeiden. Setzen Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und eine individuelle Hautpflege. Ein Arzt rät Ihnen zu der für Sie am besten geeigneten Behandlung für Akne.

Hausmittel gegen Pickel

Neben Tabletten, Cremes und Salben gibt es auch einige Hausmittel, die gegen die Pickel einer Akne helfen.

Aleo Vera

Die exotische Pflanze gilt in weiten Kreisen als Allheilmittel. Wissenschaftliche Studien haben die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bereits bestätigt – eine echte Wohltat bei entzündeten Pickeln.

Honig

Honig ist süß und schmeckt hervorragend auf einem Brötchen oder im Tee. Darüber hinaus gilt die klebrige Flüssigkeit als antibakteriell. Das hilft bei einer hartnäckigen Erkältung sowie bei einem eitrigen Pickel.

Heilerde

Die Wirkung der Heilerde ist fast schon paradox: Auf der Haut aufgetragen, saugt sie das Fett und überschüssigen Talg aus den Poren, ohne die Feuchtigkeit aufzunehmen und die Haut auszutrocknen. Die schonende Reinigung bei Hautunreinheiten.

Die Hausmittel sollten jedoch allenfalls unterstützend verwendet werden und ersetzen bei einer Hauterkrankung nicht den Rat eines Arztes.

 

3.    Die richtigen Kosmetik- und Pflegeprodukte

Für eine vitale und schöne Haut setzen wir tagtäglich verschiedene Produkte ein, mit denen wir unser Gesicht und unseren Körper pflegen und schützen. Doch gerade bei einer gestressten und erkrankten Haut sollten Sie einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe setzen – insbesondere bei Ihrem Kind.

Hautpflege

Neben einem Schutz vor der Sonneneinwirkung ist die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, um die natürliche Regeneration der Haut zu unterstützen. Achten Sie jedoch bei einer Feuchtigkeitscreme, einer Pflegelotion oder einem Pflegeöl auf die richtigen Inhaltsstoffe. Silikone, Parabene, Mikroplastik und Duftstoffe sind zu vermeiden. Diese Inhaltsstoffe können die gereizte Haut durch eine Akne zusätzlich strapazieren oder eine Akne bei einer zu Unreinheiten neigende Haut begünstigen.

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Sonnencremes

Die Haut hat eine natürliche Schutzbarriere, die vor äußeren Einwirkungen wie Bakterien oder Sonnenstrahlen schützt. Der Eigenschutz hält der Sonne gegenüber nur eine bestimmte Zeit stand. Daher ist die Haut zusätzlich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu schützen. Insbesondere Babys und Kleinkinder haben noch kaum einen eigenen Schutz, da sich die Haut in der Entwicklung befindet. Integrieren Sie einen Sonnenschutz in Ihre tägliche Hautpflege. Dadurch schützen Sie vor allem die besonders gereizte Haut bei einer Akne-Erkrankung.

Schützen Sie die Haut Ihres Kindes und integrieren Sie einen Sonnenschutz in Ihre tägliche Hautpflege.

4.    Die richtige Hautreinigung

Mit der richtigen Reinigung der Haut, können Sie Ihre Pickel loswerden. Die tägliche Körperreinigung befreit die unreine Haut von überflüssigem Talg und Fett, was sonst die Pickelentstehung begünstigen könnte. Durch Peelings lösen Sie zudem abgestorbene Hautschuppen von der gesunden Haut und halten somit die Poren frei.

Achten Sie allerdings auf die richtigen Inhaltsstoffe der Produkte. Verzichten Sie auf aggressive Seifen, welche die Haut unnötig austrocknen. Insbesondere bei einer bestehenden Akne ist eine milde Reinigung mit natürlichen Inhaltsstoffen zu wählen.

Unser Tipp: Greifen Sie bei gereizter Haut zu Produkten für Babys und Kleinkinder. Diese Produkte verzichten auf unnötige Zusatzstoffe und sind auf die sensible Haut von Babys ausgerichtet.

Die häufigsten Fragen zu Akne

Ist Akne heilbar?

Bei der klassischen Akne handelt es sich um eine Hauterkrankung, die mit rezeptfreien und rezeptpflichtigen Medikamenten gut behandelbar ist. Heilung tritt allerdings erst dann ein, wenn die Ursache beseitigt wird. Dies kann schon eine ungesunde Ernährung oder die Pflege mit ungeeigneten Kosmetik- und Pflegeprodukten sein.

Wie behandelt man Akne?

Die verschiedenen Akneformen habe unterschiedliche Schweregrade sowie unterschiedliche Ursachen. Daher sollten Sie in jedem Fall einen Arzt zu Rate ziehen, um die passende Behandlung zu starten. Dies kann von einer Creme bis hin zu Medikamenten in Tablettenform reichen.

Was hilft gegen Pickel?

Hautunreinheiten beugen Sie am besten mit der richtigen Pflege sowie einer angemessenen Hautreinigung vor. Das Beseitigen von überschüssigem Talg und Fett gehört in jede tägliche Pflegeroutine. Vermeiden Sie das Ausdrücken der Pickel, durch die Quetschung kommt es häufig zu eitrigen Entzündungen und reizt die Haut zusätzlich.

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